Im nächsten Fjord besuchen wir die Steinausstellung von Petra Sveinsdóttir. Sie sammelte von Kindsbeinen an immer wieder Steine und Mineralien und stellte diese in Ihrem Haus aus. Einfach unglaublich was es für unterschiedliches Gestein gibt:
Nachdem wir im übernächsten Fjord das Microfon reparieren liessen, geht es über die Hochebene Richtung Norden. Diese Hochebene ist sehr lebensfeindlich. Es kann böiger starker Wind herrschen und losen Sand und Steine umherschmeisst und das Auto nachher frisch sandgestrahlt wie ein Silberpfeil daher kommt... (laut unserem Reiseführer). Die komischen Verfärbungen in den Wolken ist Wasserdampf und Gase vom Vulanausbruch.
Einzig in einer Senke steht ein Bauernhof mit dem Restaurant Fjallakaffi und einer kleinen Kirche in Möðrudalur. Der Abstecher dahin lohnt sich.
Vorbei an einem Wasserdampf Kraftwerk (es zischt gewaltig) fahren wir zum Kratersee. Habe leider kein entsprechendes Weitwinkel und ich verwende die Handy Kamera dazu:
Sicher der zweite Höhepunkt der Reise; Im Vulkangebiet Kafla wandern. Es ist nicht mehr vulkanisch aktiv, aber es tritt an einigen Stellen Wasserdampf aus, welcher aus tiefer liegenden Regionen kommt. Das wandern in der skurilen Landschaft ergänzt Stefan oder Martina immer wieder mit interessanten Informationen. Nur ein paar Bilder können das Erfahrene gar nicht wiedergeben...
An diese Stelle erwähne ich gerne; Es ist Halbpension auf der Reise enthalten und wir haben immer in 3 Gängen fein zu Abend gegessen.
Heute bleibt auch am Abend das Wetter durchzogen und die Wolken geben die Polarlichter nicht frei. Ab und zu hat es ein Loch und man kann das Schauspiel erahnen. Schade, aber es bleiben ja noch ein paar Tage, äh Nächte.
Da noch ein spezielles Bild: Oben grünlich das Polarlicht zwischen den Wolken und unten schimmert rot die Reflektion der Lava des ausgebrochenen Vulans auf die Wolken.

Keine Kommentare:
Kommentar veröffentlichen