Heute ist es mit 200km eine der längsten Routen. Sie führt uns vorbei am Goda Foss - Götter Wasserfall.
Kurz nach diesem Stop fängt es zu regnen an. Akuereyri ist europäischer als Reykjavik: Bezogen auf das eher gemässigte Klima und es ist auch eher städtischer gegliedert als das weitgezogene Reykjavik. Wir laufen kurz durch den botanischen Garten und essen individuell in diversen Cafes / Bars. Im Hof (das runde spezielle Gebäude, sozusagen das KKL von Akuereyri) trinken Raphaela und ich im Cafe noch eine heisse Schokolade.
Durch ein Hochland erreichen wir den nächsten Fjord. Da steht eine Torf Kirche aus dem 19. Jahrhundert. Diese wurde nur mit russischem oder nordamerikanischen Schwemmholz gebaut, da ja auf der Insel nach der Abholzung keine grossen Bäume mehr vorhanden sind.
Der nächste Halt bietet uns einen Einblick auf das Leben in einem Torf-Hof. Dieser Hof war bis 1940 bewohnt, ohne fliessend Wasser und Strom… Da können wir nur staunen.
Heute sind wir mal früher beim Hotel. Das nutzen wir und springen schnell vor dem Abendessen in den Hot Pot. Das zweite Hotel auf unserer Reise hatte schon einen solchen Pot, aber den konnten wir mangels Zeit gar nicht nutzen. Dieser Pot wird Morgen auch sicher wieder„heiss“ begehrt sein, da wir uns lange draussen aufhalten werden.
Nach dem Nachtessen besuchen wir eine lokale Pferde Show. Neben weniger ernsten Vorführungen wird natürlich bewertet und prämiert. Wir bestaunen die beiden Gangarten welche fast nur noch die Isländer Pferde können.
Ach ja, wir sind im Hotel Tindastóll in Sauðákrókur wo wir 2 Mal im Marlene Dietrich Zimmer übernachten. Und diese Nacht hatte es schöne Polarlichter.


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