Montag, 29. September 2014

9. Tag, Sonntag 28. September, Reise zurück nach Reykjavik

Tja, heute geht’s zurück nach Reykjavik wo Raphaela und ich noch 3 Tage verlängert haben, der Rest der Reisegruppe fliegt Morgen nach Hause. Und der leichte Schnee von gestern Abend ist in der Nacht in Regen übergegangen. Das heisst die Qualität der Bilder aus dem Bus ist mies:


Wir überqueren die Landzunge und landen bei Blönduós an einer grossen Bucht Húnafjörður. Auf der folgenden Vatsnes Halbinsel gäbe einen Saga Trail an der Bergkette entlang. Die Vatsnes Halbinsel ist auch bekannt für Seehunde. Wir wollen in einen Nebenfjord nach Hvammstangi. Das ist ein Versorgungszentrum, hat 600 Einwohner, eine Wollfabrik und das Seehundzentrum. Beides besuchen wir. Aber in der Wollfabrik haben wir fast nur Augen für die Wale welche im Fjord auftauchen.





Der nächste Halt ist beim Krater Grábrókargigar, diesen kann man auf dem Kraterrand umrunden. Auf der anderen Seite des Lachs Flusses hat der Gebirgszug schön ausgebildete Stufenhänge.





Island hat praktisch keine eigenen Säugetiere.
Rentiere wurden im 18 Jahrhundert eingeführt, leben aber nur in einem  Bereich der Insel. Dann wurde auch der Mink / Nerz in den 30er und 50er Jahren für die Zucht importiert; viele sind ausgebrochen und verwildert. Die sind ein Problem für die Vögel und werden gegen Kopfgeld gejagt.
Langsam vermehren sich auch Kaninchen, aber im Moment nur an wenigen Orten.
Etwas spezielles hat es mit den Eisbären an sich: Die kommen von Grönland per Anhalter auf der Eisscholle. Dieses Jahr schon 2 Stück (1991 einer, 2008 waren es 4). Sie leben nicht lange, werden erlegt… Man dachte auch daran den Eisbären zu betäuben, aber man hatte kein so grosses Betäubungsgewehr in Island.

Bevor wir zum Hotel fahren, besuchen wir noch die Harpa (Harfe),  das KKL von Reykjavik. Ein aussergewöhnlicher Bau!





Am Abend versuchen wir wieder Polarlichter einzufangen. Es hat welche aber die sind weit weg und nicht so stark: wir sind schon sehr verwöhnt.





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